E-MAKS erschließt neue Möglichkeiten bei der Fernauslesung von Schachtwasserzählern

Schachtwasserzähler können aufgrund ihrer Bauart oft nur mit hohem Aufwand abgelesen werden. E-MAKS bietet gemeinsam mit der STACKFORCE GmbH jetzt eine neue und kostengünstige Alternative zur manuellen Ablesung.

Eine Ablesung von Schachtwasserzählern muss immer im Team durchgeführt werden, da die Person, die in den Schacht klettert und die Ablesung vornimmt, jeweils durch eine andere Person mit einem Seilzug gesichert werden muss. Dieses Vorgehen ist aufwendig, kostspielig und bringt Gefahren mit sich. Aufgrund der Umstände finden die Ablesungen meist nur einmal pro Jahr statt.Die dabei erhobenen Daten von Schachtwasserzählern dienen der Abrechnung gegenüber dem Verbraucher, tragen aber nicht zu einer höheren Transparenz im Wassernetz bei.

Zählerinformationen können vielseitig und gewinnbringend eingesetzt werden, wenn unterjährige Messwerte sowie weitere Zusatzinformationen, wie bspw. die Wassertemperatur vorliegen. Hierdurch kann z.B. eine frühzeitige Leckage-Erkennung erfolgen. Wie also kann die Transparenz im Wassernetz verbessert werden, ohne den Personalaufwand für die Ablesung von Schachtwasserzählern zu erhöhen?

IoT-Anwendungsfall identifiziert

Eine klassische Zählerfernauslesung über Mobilfunk ist für die Schächte ungeeignet: Durch die vorhandenen Betonwände und Metalldeckel und der damit einhergehenden Funkdämpfung ist diese Form der Ablesung nicht umsetzbar. Der Einsatz einer energieeffizienten Übertragungstechnologie aus dem Bereich Internet of Things (IoT) liegt daher nahe, um die Zählerdaten zu übertragen.

Das Problem: Zum aktuellen Zeitpunkt bieten nur wenige Hersteller Zähler für eine solche Anwendung an. Hinzu kommt, dass einzelne Anbieter zwar Wasserzählermodule mit einer entsprechenden Funkschnittstelle im Angebot haben, diese jedoch offensichtliche Nachteile bergen: Häufig ist die Funkantenne im Zähler fest verbaut, sodass diese im Schacht nicht optimal platziert werden kann. Hierdurch kommt es zu einem starken Einbruch der Übertragungsreichweite und -qualität.

Kooperation schafft Mehrwert

E-MAKS bietet Wassernetzbetreibern gemeinsam mit ihrem Partner STACKFORCE jetzt eine maßgeschneiderte IoT-Lösung zur kostengünstigen Ablesung von Schachtwasserzählern, mit der auch wichtige Informationen aus dem Wassernetz erschlossen werden können.

Blick in den Schacht.

Durch die Aufrüstung bestehender, herkömmlicher Wasserzähler mit einer Kommunikationsbrücke wird eine Verbindung zwischen dem Zähler und einem Low Power Wide Area Network (kurz: LPWAN) hergestellt. Das kann bspw. LoRaWAN sein, das Kommunikationsmodul ist jedoch auch schon für den neusten Funkstandard mioty einsatzfähig. Dadurch werden die Zähler für LPWAN „sprechfähig“ gemacht, d.h. Messwerte können per Funk automatisiert übertragen werden. Zum Einsatz kamen bei der Produktentwicklung der E-MAKS bevorzugt OMS-fähige Ultraschallwasserzähler des Herstellers Diehl Metering.

Der Einsatz des Kommunikationsmoduls ist jedoch herstellerunabhängig, sodass durch E-MAKS jegliche bereits vorhandene OMS-Zähler im Wassernetz aufgerüstet werden können. Dank der langen Batterielaufzeit der Kommunikationsbrücken können die Wasserzähler während ihres kompletten Lebenszyklus in einem individuellen Turnus ausgelesen werden. Da es nicht erforderlich ist, spezielle IoT-Zähler zu beschaffen, können weiterhin Skaleneffekte beim Zählereinkauf realisiert werden.

Die Lösung von E-MAKS und STACKFORCE ermöglicht eine sichere, komfortable und kostengünstige Auslesung der Informationen aus den Schachtwasserzählern. E-MAKS bietet ihren Kunden neben dem Abrechnungsservice damit auch die Zählerdatenlieferung als weiteren Mehrwert an. Netz- und Messstellenbetreiber profitieren durch das neue Lösungsangebot von einer deutlich höheren Transparenz in ihrem Netzgebiet.

Für weitere Informationen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.